Strompreiserhöhung 2013

by admin on 6. Januar 2013

Strompreiserhöhung 2013 – was ändert sich?

Ein neues Jahr hat begonnen, das Jahr 2013. Leider bringt es nicht nur Gutes mit sich. Die Strompreise im Jahr 2013 werden im Durchschnitt etwas höher ausfallen. Es gibt jedoch Mittel und Wege, den eigenen Geldbeutel ein wenig vor dem Anstieg zu schützen. Dabei hilft natürlich unser Strompreisrechner, der auch im Jahr 2013 über brandaktuelle Daten verfügt, die Ihnen dabei helfen, den für Sie besten Anbieter zu finden. Der aktuelle Strompreis ist im Durchschnitt bereits höher als je zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Einige große Stromanbieter haben die Preise bereits zum 1. Januar 2013 erhöht, andere große sowie viele kleine Anbieter werden in den nächsten Wochen und Monaten nachziehen. Was genau passiert jedoch im Jahr 2013 in Bezug auf Strom- und Energiekosten in Deutschland? Es folgt eine kurze Übersicht der Änderungen.

Strompreiserhöhung 2013 – Warum?

Eines steht fest. Die Gesamtheit der Stromkunden wird im Jahr 2013 mehr bezahlen als im Jahr zuvor. Die Gesamterhöhung 2013 wird von Experten im Bereich 12-15% eingeschätzt. Es gibt verschiedene Gründe, weshalb die Preise im Jahr 2013 erneut steigen. Es hängt zusammen mit Änderungen, die der Gesetzgeber entschieden hat, der Marktstruktuer im Energiebereich und sonstigen Faktoren. Es folgen die drei Hauptgründe für die Strompreiserhöhung 2013.

1. Umlage für erneuerbare Energie (EEG)

Das Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG) basiert auf der Tatsache, dass die Ressourcen unseres Planeten begrenzt sind. Über kurz oder lang werden fossile Brennstoffe erschöpft sein, es gilt also in regenerative Energien zu investieren. Wie diese Energiewende jedoch vonstatten geht kann diskutiert werden. Fakt ist, dass diese Kosten vom kleinen Mann getragen werden müssen. Zusätzlich zum ohnehin schon recht teuren Strompreis wird dem Verbraucher durch diese Extrakosten („EEG-Umlage“) weiter in die Tasche gegriffen. Die EEG-Umlage steigt von 3,592ct im Jahr 2012 auf 5,277ct pro kWh in 2013. Ein Haushalt mit einem Stromverbrauch von etwa 4.000 kWh pro Jahr zahlt somit mehr als 210 Euro in 2013 statt etwa 144 Euro im Jahr 2012.

2. Netzentgelte

Netzentgelte werden fällig für die Durchleitung des Stroms. Etwa 20% des Strompreises fallen auf diese Gebühr. Hier gibt es jedoch Unterschiede. Die Netzbetreiber erheben verschiedene Beträge basierend darauf, wie effizient ihr Netz funktioniert. Sie haben jedoch gemein, dass sie diese Gebühr im aktuellen Jahr erhöhen werden. Branchenkenner gehen von durchschnittlich etwa 10% aus. Hinzukommt, dass sich stromintensive Betriebe von dieser Gebühr befreien lassen können. Die Allgemeinheit der Stromkunden trägt die Differenz, die daraus entsteht! Laut der Bundesnetzagentur steigt der Betrag von 0,151 auf 0,329ct pro kWh. Für einen Haushalt mit einem Stromverbrauch von etwa 4.000 kWh pro Jahr bedeutet dieser Posten allein erhöhte Stromkosten von etwa sieben Euro in 2013.

3. Umlage für Offshore-Anlagen

Eine Neuerung im Jahr 2013 ist die Offshore-Umlage. Als ob der Strompreis noch nicht teuer genug sei, wird hier eine weitere Gebühr fällig. Der Ausbau der entsprechenden Windkraftanlagen auf hoher See ist sicherlich eine sinnvolle und zukunftsorientierte Maßnahme. Die Finanzierung dieser Aktivität über eine Extragebühr vom ohnehin schon steuergeplagten Verbraucher kann jedoch als diskussionswürdig angesehen werden. Letztendlich helfen die Stromverbraucher (ungefragterweise) diese Kosten zu tragen, wenn Windparkbesitzer keinen Strom ins Netz einspeisen können, weil eine Anbindung fehlt. Fakt ist, dass die Übertragungsnetzbetreiber bis zu 0,25ct pro kWh vom Verbraucher verlangen darf. Wie viel genau erhoben wird, steht bis dato (05.01.2013) noch nicht fest. Für einen Haushalt mit einem Verbrauch von etwa 4.000 kWh pro Jahr könnte dieser Posten allein jedoch erhöhte Stromkosten von bis zu 10 Euro in 2013 ausmachen.

Strompreiserhöhung 2013 – Was tun?

Sie sehen, es gibt also verschiedene Gründe, weshalb die Allgemeinheit im aktuellen Jahr höhere Kosten tragen wird. Sie müssen die Strompreiserhöhung 2013 jedoch nicht tatenlos über sich ergehen lassen. Eine kurze Analyse mit unserem kostenlosen Strompreisrechner kann Ihnen dabei helfen, einen Anbieter zu finden, bei dem Sie in Zukunft nicht zu tief in die Tasche greifen müssen. Viel Erfolg dabei, viel Spaß beim Strom sparen und alles Gute für Sie im Jahr 2013 wünscht Ihnen Aktueller Strompreis!

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